Tag: Rechenschieber

Jacob Leupold und die Rechentechnik

Geschrieben am 19.07.2024 von

Vor 350 Jahren, am 22. Juli 1674, wurde in Planitz bei Zwickau Jacob Leupold geboren. Er arbeitete zuerst als Instrumentenbauer, in den 1720er-Jahren begann er eine umfassende Darstellung der Technik. Bis zu seinem Tod am 12. Januar 1727 legte er sechs Bände vor. Drei weitere erschienen posthum, darunter das „Theatrum Arithmetico-Geometricum“ über Rechengeräte und Messinstrumente. …

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Computer im Museum (VIII) – Altes und Neues

Geschrieben am 11.06.2024 von

Die großen Ferien rücken näher, und die Freunde und Freundinnen der Computergeschichte überlegen, was sie sich im Urlaub anschauen sollen. Wir haben für sie eine Anzahl Museen, Sammlungen und Ausstellungen mit technischem Schwerpunkt herausgesucht, die man im weitesten Sinne als neu bezeichnen kann. Die jeweiligen Adressen liegen sowohl im Inland als auch im benachbarten Ausland….

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Rechenmaschine aus Ohio

Geschrieben am 16.04.2024 von

1859 betrieb Caroline Winter ein Geschäft in der Stadt Piqua im US-Bundesstaat Ohio. Am 12. April des Jahres erhielt sie ein Patent für einen Kolonnenaddierer. Er summierte die Dezimalstellen von mehreren Zahlen auf. Damit war Caroline Winter die erste Frau, die ein Rechengerät erfand. Ein Modell zu ihrer Erfindung steht heute im Arithmeum in Bonn….

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Weltausstellung Wien – die Post ist da

Geschrieben am 05.05.2023 von

Am 1. Mai 1873 eröffnete Kaiser Franz Joseph I. die Wiener Weltausstellung, die bis zum 2. November lief. Tausende von Firmen zeigten ihre Produkte, darunter 8.000 aus dem 1871 gegründeten Deutschen Reich. Die Reichspost und zwei Telegrafenverwaltungen bauten eigene kleine Ausstellungen auf. Sie waren die vermutlich ersten über die Geschichte der Post und der Telekommunikation….

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Vom Addierstift zum Calcupen

Geschrieben am 07.03.2023 von

Im Jahr 1975 kam der Calcu-pen der japanischen Elektronikfirma Hosiden heraus. Er verband einen Kugelschreiber mit einem Taschenrechner. Der Calcu-pen war das wohl kleinste Rechengerät für die vier Grundrechenarten, das bis dahin entstand. Stifte zum Addieren wurden schon im 19. Jahrhundert erdacht. Andere Erfinder brachten das kleine und das große Einmaleins auf einem Schreibgerät unter….

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Vierhundert Jahre Rechenschieber

Geschrieben am 22.07.2022 von

Neben den digitalen Rechengeräten wie der Rechenmaschine und dem Computer kennen wir noch die analogen. Die populärsten waren der Rechenstab und die mit ihm verwandte Rechenscheibe. Diese wurde zwischen 1621 und 1630 gleich zweimal erfunden, durch den englischen Mathematiker William Oughtred und seinen Landsmann Richard Delamain. In den 1630er-Jahren erdachte Oughtred den zweiteiligen linearen Rechenschieber….

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Der elektronische Rechenschieber

Geschrieben am 04.01.2022 von

Vor fünfzig Jahren gab es schon Taschenrechner; sie kamen in der Regel aus Japan und beherrschten die vier Grundrechenarten. Am 4. Januar 1972 erschien ein revolutionärer Neuzugang. Die Firma Hewlett-Packard brachte den HP-35 heraus. Er bot zum ersten Mal technisch-wissenschaftliche Funktionen an. Der HP-35 war nicht billig, er läutete aber das Ende des Rechenstabs ein….

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Herr Leibniz und sein Rechenstab

Geschrieben am 21.09.2021 von

Gottfried Wilhelm Leibniz erfand im 17. Jahrhundert die Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten. Eine Maschine von ihm blieb erhalten. Ihre beste Kennerin ist Dr. Ariane Walsdorf von der Leibniz Universität Hannover; sie spricht am 23. September im HNF über „Das letzte Original“. Heute möchten wir aber ein anderes Leibniz-Thema behandeln, nämlich seine Ideen für Rechenschieber….

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