Tag: Deutsches Museum

Kenbak-1 – ein Computer macht Schule

Geschrieben am 07.09.2021 von

Vor fünfzig Jahren kam in den USA der Kenbak-1 heraus. Der einen halben Meter breite Kleinrechner kostete 750 Dollar; Konstrukteur war der Ingenieur John Blankenbaker. Er dachte an einen Einsatz in Schulen und Hochschulen. Vom Kenbak-1 wurden nur etwa fünfzig Stück verkauft. 1986 erklärte ihn das Computer Museum Boston zum ersten Personal Computer der Welt. …

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Im Januar 1951 lief in einer Kieler Brandversicherung das erste elektronische Rechengerät Deutschlands. Mit zweihundert Röhren multiplizierte es zwei Dezimalzahlen; es wurde an eine Lochkartenmaschine angeschlossen. Entwickler des Geräts war der 1909 in Breslau geborene und in Paderborn aufgewachsene Physiker Walter Sprick. Später arbeitete Sprick für IBM; darüber hinaus half er dem jungen Heinz Nixdorf….

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Zu Besuch bei Konrad Zuse

Geschrieben am 18.12.2020 von

Vor 25 Jahren, am 18. Dezember 1995, starb Konrad Zuse im hessischen Hünfeld. Aus diesem Anlass  möchten wir einen Blick in das Gästebuch werfen, das der Computererfinder von 1940 bis 1988 führte. Es liegt im Archiv des Deutschen Museums. In das Buch trugen sich Freunde, Bewunderer, Kollegen, Kunden, Wissenschaftler, Journalisten und viele andere Technikinteressierte ein….

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Konrad Zuse und der Plankalkül

Geschrieben am 22.06.2020 von

Am 22. Juni 1910 wurde in Berlin Konrad Zuse geboren. Er erfand nicht nur den Computer, sondern gründete auch die erste deutsche Firma für seine Herstellung. 1945 schuf er den Plankalkül, der die Vorstufe einer höheren Programmiersprache war. Der Kalkül ist etwas knifflig, doch meldete Zuse 1950 einen Digitalrechner zum Patent an, der ihn benutzte. …

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Computer im Museum (IV)

Geschrieben am 12.06.2020 von

Es ist wieder einmal so weit. Wie im letzten Juni stellen wir Sammlungen vor, die sich der Geschichte des Computers und verwandter Geräte widmen. Es geht aber nicht wie 2019 und in den Jahren zuvor um Reiseziele. Heute schauen wir uns einige digitale Archive an, die man auf der Couch oder im Homeoffice besuchen kann. …

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Konrad Zuse und die Textverarbeitung

Geschrieben am 10.01.2020 von

1938 vollendete Konrad Zuse in der elterlichen Wohnung in Berlin einen mechanischen Digitalrechner mit Programmsteuerung; er wurde später Z1 genannt. Er funktionierte nur schlecht, wies aber den Weg zur Z3, dem ersten Computer der Welt. 1938 skizzierte Zuse außerdem ein „Nachrichtengerät“, das Schriftsätze speicherte und kombinierte. Es war, jedenfalls auf dem Papier, die erste Textverarbeitung….

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Können Sie schon fernsehen?

Geschrieben am 26.07.2019 von

Am 28. Juli 1939 wurde in Berlin die 16. Große Deutsche Rundfunk- und Fernseh-Rundfunk-Ausstellung eröffnet, kurz, die Funkausstellung. Zu ihren Anziehungspunkten gehörte der Fernsehempfänger E 1; ihn hatten mehrere deutsche Firmen gemeinsam entwickelt. Seine Bildröhre gab 441 Zeilen wieder. Die Industrie plante eine Produktion von 10.000 Stück; wegen des Kriegsausbruchs wurden aber nur fünfzig fertig….

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Konrad Zuse und die Kunst

Geschrieben am 28.12.2018 von

Am Jahresende möchten wir an den Erfinder des Computers erinnern, an Konrad Zuse. Er war ein begnadeter Ingenieur und Bastler, aber auch ein talentierter Maler und Zeichner. In seinem Nachlass finden sich viele Zeugnisse dieser Begabung, und wir haben einige zusammengetragen. Sie stammen aus dem Konrad Zuse Internet Archive; die Originale liegen im Deutschen Museum….

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