Tag: Herman Hollerith

Wien 1974 – Informatik im Museum

Geschrieben am 03.05.2024 von

Vor fünfzig Jahren, am 2. Mai 1974, weihte die österreichische Wissenschaftsministerin Hertha Firnberg im Technischen Museum Wien die Abteilung für Datenverarbeitung ein. Sie war die erste Museumsausstellung dieser Art und enthielt eine Präsentation zur Geschichte der Informatik. Aufgebaut hatte sie der Computerpionier Heinz Zemanek, der sich dabei durch eine IBM-Schau in New York inspirieren ließ….

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Die Ursprünge der Computer

Geschrieben am 28.11.2023 von

1859 erschien das Buch „On the Origin of Species“ des englischen Naturforschers Charles Darwin; seine Evolutionstheorie veränderte die Welt. Im November 1973 kam in Berlin, Heidelberg und New York „The Origins of Digital Computers“ heraus. Der Sammelband des walisischen Informatikers Brian Randell ließ die Welt, wie sie ist, er setzte aber Maßstäbe in der Computergeschichte….

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Am Sonntag kommt der Osterhase, zudem ist der 9. April der Geburtstag von Heinz Nixdorf. Zur Feier des Tages erinnern wir an einen ganz besonderen Einsatz seiner Rechner in den USA. Systeme vom Typ Nixdorf 480 wirkten 1980 bei der Volkzählung mit. Damit trat Heinz Nixdorf in die Fußstapfen von Herman Hollerith und James Powers….

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James Powers und seine Lochkarten

Geschrieben am 03.03.2023 von

Es gab nicht nur Herman Hollerith und seine Karten. Die amerikanische Volkszählung von 1910 wurde mit Geräten ausgewertet, die der Ingenieur James Powers entwickelt hatte. 1911 machte er sich selbstständig und stellte ebenfalls Lochkarten-Technik her. 1927 übernahm die Firma Remington Rand sein Unternehmen. Dessen Maschinen liefen noch lange unter dem Namen Powers, auch in Deutschland….

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Die ersten Computer der Sowjetunion

Geschrieben am 07.12.2021 von

In der UdSSR begann der Einsatz von Computern im Dezember 1951. In Kiew wurde die von Sergei Lebedew entwickelte „Kleine elektronische Rechenmaschine“ MESM eingeweiht, in Moskau stellte Isaak Bruk die „Automatische digitale Rechenmaschine“ M-1 fertig. Diese Aktivitäten führten dann zu weiteren Röhrenrechnern. Gleichzeitig lief in der UdSSR jedoch eine Kampagne gegen die westliche Kybernetik. In…

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110 Jahre IBM

Geschrieben am 15.06.2021 von

Am 16. Juni 1911 erfolgte in der amerikanischen Stadt Endicott die Gründung der  Computing-Tabulating-Recording Company, abgekürzt CTR. Sie vereinte vier Firmen, von denen drei Waagen,  Uhren und Addiermaschinen herstellten. Die vierte gehörte dem Lochkartenpionier Herman Hollerith. Sie wurde zum wichtigsten Mitglied des Konzerns. 1924 nahm die CTR einen neuen und heute weltbekannten Namen an: IBM …

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Die Geburt der Programmierung

Geschrieben am 18.09.2020 von

Programme gab es schon früh für Musikautomaten und Webstühle. Dazu musste man Stifte stecken und Karten lochen. In den 1830er-Jahren erfand Charles Babbage die Analytische Maschine, die mit Lochkarten rechnete. Am 20. September 1895 erhielt Otto Schäffler in Wien ein Privileg für Neuerungen an statistischen Zählmaschinen. Es betraf die erste wirklich praktikable Programmierung mit Stromkabeln….

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Enigma und Lochkarte

Geschrieben am 13.03.2020 von

Im Zweiten Weltkrieg verschlüsselte die deutsche Wehrmacht Funksprüche mit der Chiffriermaschine Enigma. Englische Spezialisten, darunter der Mathematiker Alan Turing, konnten viele entschlüsseln; hierfür erdachte Turing die „Bombe“. Vor achtzig Jahren ging die erste in Bletchley Park/Grafschaft Buckinghamshire in Dienst. Gebaut wurden die Geräte von der British Tabulating Machine Company, einer Firma für Lochkartentechnik.  Spätestens seit…

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